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Test: Federgabeln 01/03 (PDF)

Edelfedern

Test: Federgabeln 01/03
 
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Lange Zeit hatte das Wort Federgabel für Rennfahrer nur eine Abkürzung: SID. Nun wird es eng für Rock Shox, den Erfinder der legendären Race-Gabel. Zwar bringen die Federungspioniere mit der SID und der Duke zwei gelungene Gabeln auf den Markt – doch es gibt Alternativen zum Klassiker. Die Konstruktion einer Race-Gabel stellt teils gegensätzliche Anforderungen an den Konstrukteur: ordentliche Steifigkeit, gepaart mit viel Komfort und das möglichst unter 1,5 Kilo. Deshalb benutzt man auch keine schweren Stahlfedern, sondern lässt eine Luftkammer federn. Das bringt zwei Probleme mit sich: Ein höheres Losbrechmoment und eine flachere Kennlinie. Bei Luftgabeln der ersten Generation brauchte man sehr viel Kraft, um sie in Bewegung zu setzen. War diese Schwelle überwunden, tauchten die Gabeln tief ein und verschwendeten einen Teil des Federwegs. Die letzten Zentimeter waren wiederum nicht nutzbar, sondern fühlten sich an wie ein verstopfter Blasebalg. Die aktuellen Gabeln zeigen diese Charakteristik höchstens noch ansatzweise. Die Hersteller bekommen das widerspenstige Luftpolster gut in den Griff: In der Skareb arbeitet eine Stahlfeder gegen die Luftkammer an, die Look überwindet das Losbrechmoment mithilfe des Hebelwerks und bei Marzocchi und Rock Shox SID arbeitet eine zweite Luftkammer der sogenannten Positivkammer entgegen. Bei Fox sorgt die extrem präzise Fertigung für sanftes Ansprechen – eine Lösung, die so simpel wie teuer ist. Nur wegen des hohen Preises verpatzt die Fox den Gesamtsieg, die Funktion allein hat uns begeistert. Die flache Kennlinie bekämpfen viele Hersteller erfolgreich: Am besten gefallen uns die Federungen der Rock Shox Duke, der Manitou Skareb und der Marathon S. Bei der Marzocchi kein Wunder – sie enthält Stahlfedern. Dadurch wird sie bei wenig Federweg leider recht schwer. Das vereitelt den Sieg in der Komfort-Wertung, den wir einem gut abgestimmten Modell mit zehn Zentimetern Federweg zugetraut hätten. Die Magura Quake ließ sich nicht komfortabel abstimmen: Damit die Standrohre am Beginn einer Abfahrt nicht zur Hälfte wegtauchen, muss man die Quake so hart aufpumpen, dass sie auf kleine Schläge kaum anspricht. Ähnlich die Marathon SL von Marzocchi. Mit dem größeren Federweg gleicht sie dieses Manko jedoch aus und fühlt sich dennoch komfortabel an. Diesen Bonus haben nur wenige Gabeln im Test: Der Arbeitsbereich liegt meist um vier Zentimeter. Außer der MX Comp, die zum Preisvergleich mitläuft, sind alle Gabeln kompromisslos auf Rennen ausgelegt. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Sehen Sie Ihre Gabel als Notpuffer und suchen die direkte Rückmeldung? Oder fahren Sie auch mal Touren, auf denen Sie es ruhiger angehen lassen wollen? BIKE-Tester und Transalp-Sieger Karl Platt jedenfalls plädiert für mehr Komfort: „Für mich sind auf einem harten Marathon neun Zentimeter Federweg das Minimium.“ Unser Tipp: Wenn Sie mehr Gewicht ertragen, nehmen Sie die Version mit viel Hub. Die bietet Ihnen mehr Spielraum bei der Abstimmung. Im Falle der Rock Shox Duke ist das nicht mal teurer. Die Federgabeln in diesem Test: Headshok Fatty Ultra, Fox Float 80 RLT, Loo, LSF 2, Magura Quake Air, Manitou Skareb Super, Marzocchi Marathon S, SL und MX Comp, Rock Shox SID Team und Duke Race, RST Aerosa HT

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