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Kein Ende in Sicht: Stefan Bogners CURVES-Reihe feiert Jubiläum

Seit 10 Jahren erfolgreich auf Kurvenjagd

Das Glück liegt für Produktdesigner und Fotograf Stefan Bogner in den Kurven – und das seit zehn Jahren. 2011 ging es los mit Bogners Kurvenreigen. Mit seiner erfolgreichen CURVES-Reihe, die aktuell 16 Bände umfasst, hat er ein modernes Reisebookazine geschaffen, das die Leserschaft auf spektakuläre Roadtrips mitnimmt. Automobilenthusiasten gehören ebenso wie Motorradfahrer und Radsportler zu seinen Kurven-Jüngern. Im Jubiläumsjahr erscheinen CURVES Norwegen sowie die beiden Bildbände „Cars & Curves Vol.2“ (gerade erschienen) und im September „Mountain Roads“.

Es gibt lange Kurven, kurze Kurven, enge Kurven, steile Kurven, es gibt Spitzkehren und Haarnadeln, Doppel- und Dreifachkurven. Für Stefan Bogner ist jede Kurve besonders. Und das nicht erst seit dem Jahr 2011, in dem er die erste CURVES-Ausgabe im Delius Klasing Verlag veröffentlicht hat. Die „Route des Grandes Alpes“ bildete den Auftakt. Nach Frankreich folgten die Schweiz, Italien, Schottland, Portugal, Thailand, USA sowie im Sommer 2020 CURVES Baden-Württemberg/Bayern – ein Bestseller im Corona-Jahr. Mittlerweile sind 16 Bände der beliebten Kurvenreihe erschienen – immer mit menschenleeren und autofreien Straßen. Darunter finden sich die großen europäischen Road-Trip-Klassiker in den Alpen, aber auch norddeutsche Küstenstraßen, schottische Hochlandstraßen, Dschungelpisten in Thailand, kalifornische Highways und Landstraßen im portugiesischen Hinterland.

Im August 2021 schlängelt sich CURVES Norwegen durch atemberaubende Fjordlandschaften und im September folgt mit „Mountain Roads“ ein limitierter Prachtband über die schönsten Bergstraßen der Welt. Sowohl CURVES als auch viele der Bildbände Bogners über Berge, Kurven und Straßen, sind über die Jahre mit zahlreichen renommierten Designpreisen ausgezeichnet worden.

Eine halbe Millionen Kilometer hat Bogner für seine Werke mit unterschiedlichen Porsche-Modellen bislang abgespult, viele Stunden im Helikopter kommen noch für spektakuläre Luftaufnahmen hinzu. Auch nach zehn CURVES-Jahren und mehr als 200.000 verkauften Exemplaren ist der Weg für Stefan Bogner immer noch das Ziel. Und am Ziel ist der Münchner Designer noch lange nicht – zum Glück.

Interview mit Stefan Bogner zum CURVES-Jubiläum

„Alpenstraßen sind die Pyramiden des Straßenbaus“

1) Stefan Bogner, wie sind Sie 2011 auf die Idee gekommen, ein Magazin für Automobilenthusiasten zu kreieren, in dem gar keine Autos zu sehen sind, sondern nur kurvenreiche Straßen, Pässe und Berge?

Als ich 1986 meinen Führerschein gemacht habe, war das für mich der Schlüssel zur Freiheit. Und Berge waren schon von Kindesbeinen an der Ort, wo ich abschalten konnte und mir die besten Ideen gekommen sind. Dort kam mir dann auch die Idee ein modernes Reisemagazin für Menschen zu machen, die so wie ich es lieben, für einen 5-tägigen Roadtrip durch die Berge zu cruisen. Reisen findet für mich in erster Linie im Kopf statt, dazu brauche ich tatsächlich keine Autos zeigen. Da ich als Designer schon damals Reiseführer gestaltet habe, lag es auf der Hand. Ich mache eine moderne Art von Reiseführer, so wie ich ihn gerne hätte. Zunächst wollte allerdings kein Verlag solch einen Reiseführer in sein Programm aufnehmen. Daher habe ich mich entschlossen, ihn einfach auf eigene Kosten selbst zu produzieren. Heute habe ich mit dem Delius Klasing Verlag 16 Ausgaben produziert und weit mehr als 200.000 Exemplare verkauft. Jedes Jahr kommen zwei neue Ausgaben sowie tolle Buchprojekte hinzu. 

2) Woher kommt Ihre Faszination für die Kurve?

Für mich ist eine Kurve, wie das Leben, es geht nie nur geradeaus. Und das ist auch gut so. Für mich sind Kurven die Pyramiden des Straßenbaus.

3) Wann ist eine Kurve eine Kurve, so wie Sie Ihnen gefällt?

Kurven sind für mich, wie gerade schon gesagt, eine Art Straßenbaukunst und Berge bedeuten für mich einfach pure Faszination. Beides gehört meiner Meinung nach zusammen. Mir gefallen anstrengende Kurven besonders gut, und wenn es dann bergauf geht und man oben am Ziel angekommen ist, ist das ein tolles Gefühl. Wenn Menschen kurvige Straßen durch die Landschaft bauen, um zwei Orte, Länder oder gar Kulturen miteinander zu verbinden, hat das eine symbolische Bedeutung. Und wenn man aus der Luft solche Verbindungen fotografiert, dann entstehen zum Teil sehr beeindruckende Kunstwerke.

4) Gibt es ein Erlebnis oder eine Begegnung, die Ihnen bei Ihren weltweiten CURVES-Produktionen in den vergangenen zehn Jahren besonders in Erinnerung geblieben ist?

Geschichten gibt es tatsächlich unglaublich viele. In erster Linie sind es natürlich die vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, denen man begegnet ist und die daraus entstandenen Freundschaften. Auch die tolle Partnerschaft mit Porsche über die vielen Jahre muss ich an dieser Stelle noch mal hervorheben, denn alleine kann man so ein internationales und aufwendiges Projekt nicht realisieren. Und auch wenn man wie ich schon 100-mal das Stilfser Joch gefahren ist, erzählt die Straße jedes Mal ein bisschen mehr von ihrer Geschichte. Das ist auch etwas Besonderes für mich, es wird einfach nie langweilig oder eintönig.

5) Haben Sie eigentlich ein wenig Sorge, dass Ihnen in den nächsten (zehn) Jahren das Kurven-Material ausgehen könnte – und wo werden Sie die nächsten CURVES-Reisen hinführen?

Nein, gar nicht. Wir fangen doch gerade erst an. Mein Kopf ist voll mit Ideen und Ländern, die wir unbedingt noch besuchen müssen. Mir fallen da spontan Destinationen ein, wie Japan, Kanada, Neuseeland, Südamerika, England, Wales, Rumänien und viele weitere. Wenn Corona uns in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung macht, folgt im Jubiläums-Sommer CURVES Norwegen. Wenn die Reise nicht stattfinden kann, werden wir CURVES Ostdeutschland produzieren. Neben den „normalen“ CURVES-Ausgaben ist gerade der Bildband „Cars & CURVES Vol. 2“ erschienen, im Herbst folgt noch ein hochwertiger Bildband mit dem Titel „Mountain Roads – Traumstraßen der Welt“, ein opulentes Best-of meiner schönsten Bergfotografien aus den vergangenen zehn Jahren.

Das Interview kann ganz oder teilweise honorarfrei veröffentlicht werden, sofern auf das 10-jährige Jubiläum von CURVES hingewiesen wird.

Zum Autor: Stefan Bogner wurde 1968 in München geboren. Nach seinem Industrialdesign-Studium gründete er in München eine Designagentur. Heute arbeitet er als Berater und Creativ-Director für Marken wie Alois Dallmayr, Porsche und mittelständische Unternehmen in dem Bereich Automotive und Hospitality. Im Delius Klasing Verlag sind aktuell 16 CURVES-Bände sowie 16 Bildbände von und mit Stefan Bogners entstanden. Stefan Bogner wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in München.

Weitere Infos zu allen CURVES-Ausgaben und Büchern von Stefan Bogner unter: www.curves-magazin.com und https://www.delius-klasing.de/curves-magazin.  

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