Erfolg für Deutschlands besten Wüstenläufer

Am vergangenen Wochenende hat Rafael Fuchsgruber (54), Deutschlands erfolgreichster Wüstenläufer, die Premiere der 180 Kilometer-Distanz des Iranian Silk Road Ultramarathon (ISRU) in der Lut Wüste im Iran gewonnen. Der ISRU verlief in sechs Etappen entlang der alten persischen Seidenstraße. Dieser Ort hält seit dem vergangenen Jahr die Weltrekord-temperatur von 70,7°Celius.

Beim ISRU handelt es sich um das erste Sport-event seit der Iranischen Revolution von 1979, bei dem Männer und Frauen gemeinsam teilgenommen haben. Die insgesamt 22 Läuferinnen und Läufer aus acht Ländern waren auf der 180 Kilometer und der parallel stattgefundenen 250 Kilometer langen Strecke bei vorsommerlichen Temperaturen von 55°Celius in der Luft und 65°Celius am Boden unterwegs.

„Sicherlich eins der drei härtesten Rennen der Welt. Zwölf Liter Trinkwasser am Tag reichten manchmal nicht aus. Regeneration in der Nacht war kaum möglich, da der Boden auf dem wir schliefen, zu heiß war. Nicht nur Läufer, auch Crew-mitglieder, hingen an den Infusionsflaschen im campeigenen Hospitalzelt. Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis – zumal ich mir bei dem 250 Kilometer Rennen in Sri Lanka vor acht Wochen eine Knieentzündung eingehandelt hatte “, so Fuchsgrubers Resümee nach seiner Rückkehr aus dem Iran heute Vormittag.

Zur Person: Rafael Fuchsgruber führte als DJ und Konzertveranstalter ein extrem ungesundes Leben – bis er eines Tages mit Verdacht auf Herzinfarkt im Kranken-haus liegt. Danach krempelt er sein Leben um und beginnt mit Anfang Vierzig wieder zu laufen. Heute ist er der erfolgreichste deutsche Extremläufer in den Wüsten dieser Welt. In seiner Autobiografie „Running wild“ (erschienen im April 2015 im Delius Klasing Verlag) beschreibt Fuchsgruber sein Leben voller Extreme.

Weitere Infos zu Rafael Fuchsgruber unter: http://www.rafaelfuchsgruber.de