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Das sind die besten Segel- und Motorboote des Jahres 2023

Maritime Champions  

Zum Auftaktwochenende der Wassersportmesse boot Düsseldorf 2023 ist die Branche nach zwei Jahren Pandemie-Pause zur FLAGSHIP NIGHT, dem gemeinsamen maritimen Branchentreff des Delius Klasing Verlages und der boot Düsseldorf, zusammengekommen. Im Rahmen der Gala wurden die Gewinner der beiden renommierten Aus-zeichnungen „European Yacht of the Year 2023“ (EYOTY) für Segel-yachten und „European Powerboat of the Year 2023“ (EPOTY) für Motorboote gekürt. Nach den virtuellen Preisverleihungen in den letzten beiden Jahren wurden die „Wassersport-Oscars“ in diesem Jahr endlich wieder vor Publikum verliehen - ebenso wie der „SEAMASTER-Award“ für eine Persönlichkeit, die im maritimen Genre herausragende Akzente setzt 

Bereits zum 20. Mal wurden die internationalen Awards „European Yacht of the Year“ und zum 17. Mal „European Powerboat of the Year“ verliehen – zur Freude aller Beteiligten in diesem Januar wieder live und vor großem Publikum im Rahmen der boot Düsseldorf. Wer die renommierten Auszeichnungen tragen darf, entscheidet seit jeher eine Fach-Jury aus den Testleitern und Chefredakteuren der führenden zwölf Segel- und acht Motorboot-Magazine Europas. Den Jury-Vorsitz haben YACHT-Herausgeber Jochen Rieker und BOOTE-Chefredakteur Torsten Moench. Aus den zahlreichen neuen Booten, die jedes Jahr den Markt bereichern, wählen die Jury-Mitglieder zunächst die Nominierten für die vier (EYOTY) beziehungsweise sechs (EPOTY) Kategorien, um anschließend nach umfangreichen Tests die besten Modelle des aktuellen Jahrgangs als Champions zu küren.

Apropos Champions: Auch in diesem Jahr wurde am Auftaktwochenende der welt-größten Wassersportmesse neben den „Wassersport-Oscars“ auf der FLAGSHIP NIGHT, dem maritimen Branchentreff des Delius Klasing Verlages (Europas führender Verlag für maritime Medien) und der boot Düsseldorf, erneut der SEAMASTER-Award verliehen. Mit dieser Ehrung würdigen die beiden Partner eine Persönlichkeit, die im Wassersport besondere Akzente setzt. Letztmalig wurde sie 2020 dem deutschen Ausnahme-Segler und Vendée-Globe Finalisten Boris Herrmann zuteil. 

2023 geht die Auszeichnung für herausragendes und nachhaltiges Engagement an den ukrainischen Opti-Trainer Pavlo Dontsov für die Betreuung seiner Jugendlichen in Zeiten des Krieges. Als Russland in die Ukraine einmarschiert, ist Pavlo mit einer Gruppe junger ukrainischer Opti-Segler zum Training in Valencia. Nachdem er vom Kriegsausbruch erfährt, hält er die Gruppe Kinder und Jugendlicher beisammen und widmet sich wie selbstverständlich einer monatelangen Betreuungsaufgabe, die auf internationale Hilfsbereitschaft stößt. Die Jury sieht darin „ein Beispiel für den Zusammenhalt im Sport und ein Zeichen der Hoffnung in trister Zeit“.  

Jubiläum feierte die Wahl zu Europas Yachten des Jahres: Zum 20. Mal kürten die Jury-Mitglieder der zwölf Segelmagazine aus Norwegen (Seilmagasinet), Schweden (Båtägande), Großbritannien (Yachting World), Niederlande (Zeilen), Schweiz (Marina.ch), Frankreich (Voiles et Voiliers), Spanien (Náutica y Yates), Dänemark (Bådmagasinet), Österreich (Yachtrevue), Italien (Vela e Motore), Finnland (Vene) und Deutschland (YACHT) aus 50 bis 70 neuen oder stark überarbeiteten Modellen die Besten des Bootsbau-Jahrgangs 2023. Die mehrtägige Erprobung auf See, die den Wettbewerb von allen anderen abhebt, führte die Jury im Herbst 2022 zunächst nach La Rochelle, bevor kurz darauf der zweite, noch umfangreichere Test vor Port Ginesta, nahe Barcelona folgte. 

In der Kategorie der Family Cruiser siegt in diesem Jahr die Linjett 39. Die moderne Fahrtenyacht stammt von einer kleinen, höchst versierten schwedischen Familienwerft. Das Jury-Urteil lautet: „Die neue Linjett 39 ist ein Fahrtenboot par excellence. Ihre souveränen Segeleigenschaften begeistern. Dazu bietet sie eine Verarbeitungsqualität, die in diesem Größensegment ihresgleichen sucht.“ 

Bei den nominierten Performance Cruisern gewinnt die First 36 den „European Yacht of the Year“-Award 2023. Mit dem breiten Heck und zwei Ruderblättern vertritt die First 36 von Beneteau das moderne, radikale Yachtdesign. Gegenüber der starken Konkurrenz überzeugt die geräumige 11-Meter-Yacht der französischen Werft vor allem durch ihr zeitgemäßes Design und ein eindrückliches Leistungspotenzial.  

In der Kategorie Luxury Cruiser konnte sich die Oyster 495 durchsetzen. Das neueste und kleinste Modell der britischen Nobelwerft ist eine Superyacht im Kompaktformat, die auch stilistisch mit Flushdeck und flachem Kajütaufbau zu beeindrucken weiß. Stattlich sind nicht nur die Dimensionen der Oyster 495, sondern auch ihr Preis, der bei ca. 1,7 Millionen Euro liegt. 

„Prima Segeleigenschaften gepaart mit viel Wohnlichkeit und durchdachten Details“ bietet die Nautitech 44 Open. Der Franzose kombiniert Sportlichkeit, Leistungsvermögen und Komfort und geht als Sieger unter den Fahrtenkatamaranen in der Kategorie Multihulls hervor. 

Eine „Besondere Erwähnung“ im Hinblick auf Nachhaltigkeit hat die EYOTY-Jury in diesem Jahr dem Ecoracer 25 ausgesprochen: Das preisgekrönte und auf Regatten erfolgreiche Sportboot aus Italien setzt neue Maßstäbe und ist der Beweis, dass eine Recycling-Yacht aus Flachsfasern eine gute Leistungsfähigkeit nicht ausschließt.  

Auch die Vergabe der Preise zum „European Powerboat of the Year 2023“ für Motorboote verlief in diesem Jahr äußerst spannend. Die Experten-Jury setzt  sich aus den Chefredakteuren und Testverantwortlichen der acht führenden  europäischen Motorboot-Medien aus Norwegen (Båtliv), Italien (Boatmag.it), Frankreich (Neptune), Niederlande (Motorboot), Spanien (Nautica y Yates), Schweiz (Marina.ch), Österreich (Yachtrevue) und Deutschland (BOOTE) zusammen.  

Für die Experten der Motorboot-Fachpresse war es kein leichtes Unterfangen, aus den mehr als 250 neuen Bootsmodellen 28 Nominierte in sechs Kategorien für den European Powerboat-Award 2023 auszuwählen. Auf die zunehmende Präsenz von Katamaranen und Elektro-Booten haben die Verantwortlichen in diesem Jahr mit einer eigenen Kategorie reagiert. Neben den üblichen Qualitätsmerkmalen eines Bootes, wie beispielsweise der Verarbeitung oder den Fahreigenschaften, richtet die Jury ein besonderes Augenmerk auf die Raumaufteilung, die Sicherheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kandidaten. Auch die Umsetzung innovativer Ideen und Konzepte kann am Ende ausschlaggebend sein. 

In der Kompaktklasse Sportboote bis 8 Meter kann sich der Askeladden C 78 Cruiser beziehungsweise Parker 780 Escape einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Die beiden baugleichen Boote bieten die perfekte Kombination aus Spaß-, Reise-, und Familienboot. „Sowohl Fahreigenschaften als auch Verarbeitung sind sehr gut und mit bis zu 350 PS ist das Boot nicht nur sicher, sondern auch schnell unterwegs“, meint die Jury. In Verbindung mit dem Camperverdeck und der Unterdeck-Kabine bietet es außerdem ausreichend Wohn- und Schlafraum. 

Der „European Powerboat of the Year Award 2023“ in der Kategorie Motorboote bis 10 Meter geht an die französische Jeanneau Cap Camarat 10.5 CC. Als größtes Boot der Cap-Camarat-Serie bietet die 10.5 CC auf Ihren 9,3 Metern Rumpflänge viel Platz an und unter Deck, wo sich die Kabine und die vier Schlafplätze sehen lassen können. Der Clou: Eine seitliche Tür in der Bordwand erleichtert den Zugang zum Wasser. Mit maximal zweimal 425 PS und Joystick-Steuerung ist das Boot zudem schnell und gut zu manövrieren. 

Gerade Linien und minimalistische Formensprache sind das Markenzeichen des Siegers in der Kategorie Motorboote bis 14 Meter, der De Antonio D 36 aus Barcelona. Der dreifach gestufte Rumpf steht für eine effiziente Rumpfform und macht das Boot bis zu 45 Knoten schnell. Die Außenbordmotoren sitzen dabei verdeckt unter der Hecksonnenliege und beeinträchtigen die Optik nicht. Für Wohnkomfort sorgen zwei Kabinen und ein separates Bad. 

Prestige-Yachten gelten als Meisterwerke der französischen Schiffsbaukunst. Das unterstreicht eindrucksvoll auch das jüngste Modell des Luxus-Yachtbauers und Gewinner in der Klasse Motoryachten bis 20 Meter. Als erstes Boot einer neuen Reihe, handelt es sich bei der Prestige M 48 um einen Katamaran mit den bekannten Vorteilen wie Effizienz, Raumangebot und Seegängigkeit. Sie bietet auf 48 Fuß Bootslänge den gleichen Wohnraum wie ein 60-Fuß-Monohull. Verarbeitung und Fahreigenschaften liegen auf dem bekannt hohen Prestige-Niveau. 

Mit der SLX 54 beschreitet die niederländische Super-Lauwersmeer-Werft neue Pfade im Stahlbootbau und gewinnt in der längenunabhängigen Verdränger Klasse. Ein Unterwasserflügel hebt das Heck in schneller Fahrt an und macht das Boot dadurch schnell und sparsam. Die SLX 54 besticht darüber hinaus durch viele Innovationen, ein großzügiges Raumkonzept und eine im Stahlbootbau bisher unbekannte Formensprache. 

In der neuen Kategorie Motorboote Electric hatte in diesem Jahr die Candela C 8 die Nase vorn. Das Powerboot aus Schweden mit Hydrofoilsystem kombiniert die Vorteile von Tragflächenbooten mit vollelektrischen Antrieben. Ausgeklügelte Elektronik sorgt für hohe Reichweiten bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit. So erreicht die C 8 bei 24 Knoten Gleitfahrt immer noch Reichweiten um 50 Seemeilen – für Elektroboote eine Revolution.  

Ausführliche Berichte zu allen Siegern folgen in YACHT 4/2023 (ab 01. Februar im Handel) und BOOTE 3/2023 (ab 15. Februar im Handel) sowie auf den Online-Portalen www.yacht.de und www.boote-magazin.de. 

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