#Bloomsail - Forschungsexpedition Gotlandsee 2018

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Aktuell sind sie wieder Thema in allen Nachrichten: Blaualgen.

Blaualgen können gefährlich werden, denn die sogenannten Cyanobakterien vermehren sich so stark, dass man sie sogar auf Satellitenbildern als „grüne Wolken“ oder „grüne Wirbel“ deutlich erkennen kann. Die Algenteppiche sind für alle Lebewesen die Sauerstoff benötigen eine Bedrohung (wie zum Beispiel der Dorsch, Krabben oder auch Muscheln) und die Todeszonen im Meer wachsen immer weiter.

Strände an der Ostsee werden gesperrt, es gibt vermehrt Badeverbote und erst vor kurzem musste beim Hamburger Ironman der Schwimmstart in der Alster wegen Blaualgen abgesagt werden.

Jens Müller vom Institut für Ostseeforschung Warnemünde hat sich in diesem Sommer auf die Reise gemacht und untersucht die Ursache der Blaualgen vor der schwedischen Küste. Die Bloomsail Expedition soll die Ursachen der jährlich auftretenden massenhaften Vermehrung der Blaualgen (Cyanobakterien) herausfinden, die die sogenannten Todeszonen (in denen außer Bakterien nichts anderes existieren kann) im Meer wachsen lässt. Mit seinem 8-Meter langen Boot der „TinaV“ ist er drei Monate auf der Ostsee unterwegs und misst die verschiedenen Werte. Tag und Nacht ist er auf See um die Entwicklung der ersten Blaualgenblüte des Jahres an der Ostseeküste Gotlands lückenlos zu dokumentieren und aufzuzeichnen.

Delius Klasing hat dieses Segelforschungsprojekt unterstützt und das Team von Bloomsail mit Seekarten und Bordbüchern ausgestattet.

BloomSail Intro - deutsch from Jens Müller on Vimeo.

Mehr Informationen zum Projekt #Bloomsail findet Ihr auf der Internetseite vom Insitut für Ostseeforschung Warnemünde oder auf der Facebookseite. Außerdem empfehlen wir Euch den interessanten Podcastbeitrag zum Thema Todeszonen in der Ostsee.