Führerschein-Infoseite

An dieser Stelle informieren wir Sie über Änderungen und Neuigkeiten, die die Führerscheine oder unsere Bücher hierzu betreffen

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Zum 01.10.2013 wird es in der Prüfung zum Sportküstenschifferschein (SKS) eine Umstellung geben, die den Prüfungsteil „Navigation“ betrifft.  Die bisher in diesem Teil verwendeten  Karten (Übungskarten D 30 und BA 1875) werden durch die D 49 ersetzt. Eine Übergangsfrist, in der beide Karten zugrunde gelegt werden können, gilt bis zum 1. Mai 2014. Bis zum 30. April 2014 einschließlich haben die Bewerber die Wahl, ob sie in der theoretischen Prüfung eine der bisherigen Kartenaufgaben basierend auf den Übungskarten D 30 und BA 1875 oder eine neue Kartenaufgabe nach der Übungskarte D 49 bearbeiten möchten.
Weitere Umstellungen, z.B. auf das Multiple-Choice-Verfahren, und Änderungen an den Übungsaufgaben selbst sind vorerst nicht geplant. Die Änderungen betreffen also lediglich den Navigationsteil und hier das zugrunde liegende Kartenmaterial.

(Stand 15.08.2013)

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15 PS: Korrektur des Fragenkataloges SBF Binnen / SBF See:

Ein Infoblatt mit den korrigierten Fragen finden Sie beim jeweiligen Lehrbuch oder bei den Fragebogenmappen für SBF Binnen oder SBF See.

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Mit dem Erlass vom 17.01.2013 gelten sind folgende Änderungen für die Durchführung des Prüfungswesens für die amtlichen Sportbootführerscheine eingetreten:

• Folgefehler (richtiges Weiterrechnen mit einem falschem Ergebnis) in der Navigationsaufgabe des SBF-See werden nur einmal als Fehler bewertet

• die Knoten müssen zukünftig in der praktischen Prüfung nicht nur „mit ausreichendem Ergebnis ausgeführt“, sondern auch „deren Verwendung richtig erklärt werden“

• SBF-See: Die Frist für die Befreiung von bestandenen Prüfungsteilen in einer Wiederholungsprüfung wird auf 12 Monate (bislang 6 Monate) angehoben

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Die angekündigte Änderung sportbootrechtlicher Vorschriften im See- und Binnenbereich mit der Ausweitung der Führerscheinfreiheit auf 15 PS wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie ist seit dem 17.10.2012 in Kraft.

Seitdem gilt folgende Regelung: 

Im Binnenbereich dürfen Personen ab 16 Jahren Sportboote bis zu einer Länge von 15 Metern führerscheinfrei führen, sofern die Nutzleistung der Antriebsmaschine nicht mehr als 11,03 kW (15 PS) beträgt und keine gewerbsmäßige Nutzung stattfindet. Diese Neuregelung findet allerdings auf dem Rhein keine Anwendung, weil bei einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW aufgrund internationaler Vorgaben für den Rhein auf nationaler Basis derzeit keine Ausnahme von der Fahrerlaubnispflicht gewährt werden kann.
Im Seebereich dürfen wie bislang altersunabhängig Sportboote bis zu einer maximalen Nutzleistung von 3,68 Kilowatt (5 PS) ohne Sportbootführerschein geführt werden, so lange keine gewerbliche Nutzung vorliegt. Bei einer Nutzleistung von 3,69 bis 11,03 kW muss der Schiffsführer auch im Seebereich mindestens 16 Jahre alt sein, um ein Sportboot zu privaten Zwecken führerscheinfrei führen zu können. Eine Längenbegrenzung für Sportboote gibt es hier weiterhin nicht.