Produktdetails

  • 1. Auflage 2016
  • Klappenbroschur
  • ISBN 978-3-667-10563-9
  • 520 Seiten
  • Delius Klasing
  • 13,5 x 21,5 cm
  • 72 Farbfotos
  • 6 Schwarz-Weiß-Abbildungen

Produktbeschreibung

Das Leben ist eine Reise, was für manche Menschen noch viel mehr gilt als für andere. So auch für Christopher Many, der 1997 zu seiner ersten Overlandreise aufbrach. Damals glaubte er nicht, dass er mehr als ein, zwei Jahre mit dem Motorrad unterwegs sein würde. Mittlerweile sind jedoch 19 Jahre vergangen und er treibt sich noch immer in der großen Freiheit dort draußen herum und tut das, was ihm am liebsten ist: Immer wieder die Welt zu umrunden, um selbst und unmittelbar zu erfahren, wie diese wirklich funktioniert.

Hinter dem Horizont rechts ist die packende Geschichte von Christophers jüngstem Motorradabenteuer, das er zusammen mit seiner Partnerin Laura Pattara erlebt hat, die auf dieser Reise erst mittels „Learning by doing“ das Motorradfahren gelernt hat. Ihre moderne Odyssee folgte der Seidenstraße von Europa nach Zentralasien und dann über das Pamirgebirge nach China, ins Reich der Mitte, das sie als Erste völlig legal mit ihren eigenen Fahrzeugen ohne Pflichtbegleiter durchqueren durften. Nach insgesamt vier Jahren Fahrt kamen sie in Denpasar auf Bali an – dem Verschiffungsort nach Australien und gleichzeitig der Endstation einer der größten, klassischen Routen für Overlander.

Die neue Website von Christopher Many ist online: www.christopher-many.com

Kundenbewertungen

  • Eine lange Reise mit Höhen und Tiefen

    von Wolly, 22.11.2016

    Inhalt:
    Hinter dem Horizont rechts beschreibt eine der vielen Reisen die der Autor Christopher Many schon erlebt hat. Bei dieser speziellen Reise touren er und seine Freundin auf ihren Motorrädern einmal von Europa bis nach Australien. Dieser Weg dauert 4 Jahre, bringt einige Abenteuer mit sich, Strapazen, aber auch Erholung und Freiheit.

    Meinung:
    Dieses Buch zu bewerten fällt schwer, denn je nachdem wer es liest, wird es ein wegweisendes Buch sein oder nur schnöde Langeweile auf über 500 Seiten. Wer denkt es erwartet ihn ein Reiseführer wird enttäuscht sein, denn Christoph gehört nicht zur Sorte Pauschaltourist, der nur die größten Sehenswürdigkeiten ansteuert. Vielmehr geht es um das Reisen als Lebenssinn, das Erleben von Freiheit und Unabhängigkeit und die alltäglichen Schwierigkeiten und Freuden eines Overlanders. Wer sich selbst einmal als solcher bezeichnen möchte, bekommt einen Wegweiser an die Hand, der vielleicht dafür sorgt, einige mögliche Katastrophen von vornherein zu meiden. Ebenso lernt auch derjenige, der seine Zeit lieber in heimischen Gefilden verbringt, einen Teil der Welt kennen, der eher selten Beachtung findet. Sowohl landschaftlich, wie auch kulturell und politisch bekommt man einen Eindruck, der viel Neues und Lehrreiches beinhaltet. Nicht selten ist dabei aber auch der Zeigefinger erhoben, was man mögen muss. Auch, oder vorallem für Freunde des Motorades als fahrbarer Untersatz ist es ich sicherlich interessant dem Autor auf seinem Weg zu folgen. Auch wer Spaß am politischen Weltgeschehen hat, wird hier auf einigen Seiten fündig und wahrscheinlich sehr gut unterhalten. Wer aber nur von Stränden träumt und sein Fernweh stillen möchte, dem seien andere Werke ans Herz gelegt. Denn Christopher beschreibt seine Reisen für sich und aus seiner Perspektive, die nicht immer nur dem Interesse der Leserschaft folgt. Ein Pageturner ist das Buch auf alle Fälle nicht, aber trotzdem habe ich mich auf der langen Reise gut unterhalten gefühlt.

    Fazit:
    Mann sollte sich Zeit nehmen für dieses Buch, ähnlich wie es Christopher mit seinen Reisen macht. Vielleicht entdeckt man dabei, das Ein oder Andere, was den eigenen Horizont erweitert.

  • Ein Reisebuch der ganz besonderen Art

    von MelaKafer, 02.10.2016

    Christopher Many hat sich dieses Mal mit seiner Lebensgefährtin Laura auf eine Reise von Europa nach Australien aufgemacht. Eine Reise auf Motorrädern, die vier Jahre dauern wird.
    Das Foto für das Cover ist im ausgetrockneten Aralsee entstanden und zeigt bereits, das der Autor nicht auf ausgetretenen Reiserouten unterwegs ist.

    Die Reise führt durch Europa - die Schweiz, Liechtenstein, Italien, den Balkan bis in die Türkei, wo sie nach einem Jahr ankommen. Weitere drei Jahre sind sie durch Asien unterwegs, bis sie schließlich im September 2016 zum letzten Stück ihrer Reise nach Australien aufbrechen.
    Oft waren sie nur im Schneckentempo und selten auf den geplanten Wegen unterwegs und das ist auch gut so.

    "Wenn man genug Zeit hat, macht das Verirren den halben Reisespaß aus, denn die interessantesten Lebenswege sind doch die mit eingebauten Umwegen."

    Chris und Laura haben ihr ganz eigenes Tempo. Es spielt dabei keine Rolle, möglichst viele sogenannte Sehenswürdigkeiten abzuhaken und möglichst schnell von A nach B zu kommen. Sie nehmen sich Zeit, für das Land, für Freunde, die sie unterwegs besuchen, für die Bewohner und vor allem für sich selbst.
    Eine wunderschöne Art des Reisens, die einem hilft, sich ein eigenes Bild von den Lebensumständen in den jeweiligen Regionen zu machen. Natürlich sind diese Eindrücke subjektiv und nur Momentaufnahmen, aber sie sind authentisch und eben selbst erlebt.
    In grau unterlegten Einschüben lässt der Autor uns teilhaben an Geschichte, Politik und seiner eigenen Meinungen zu den vor sich gehenden Dingen.
    Ich habe vieles so gut nachempfinden und verstehen können und bin dankbar, dass ich eine kleines bisschen an dieser Reise teilhaben durfte.

    Diese Buch ist viel mehr als ein Reisebericht und ich möchte es gerne jedem ans Herz legen, der bereit ist, mit offenen Augen und vor allem offenen Herzen durch unsere immer noch wunderschöne Welt zu gehen.

  • Das Leben auf Motorrad

    von marpije, 19.09.2016

    Christopher Many zusammen mit Laura Pattora reisen auf zwei Motorrädern durch das Welt , von Italia durch die Türkei, China, Thailand nach Indonesien, aus die außergewönliche Reise ist das Buch entstanden , aber das ist kein Reiseführer, das Buch ist viel mehr . Christopher Many hat eine packende Geschichte geschrieben wo nichts ist vorhersehbar und jeder Tag bringt neue Überraschungen.

    Im das Buch sind Fotos aus verschiedenem Länder , da können wir staunen in welche kargen Landschaften haben die beide manchmal übernachten , auf die Fotos sehen wir auch die Bewohner, die Tiere und auch die " Haus" von Christoph und Laura , ist fast kaum zu glauben dass die zwei Menschen können so lange nur unterwegs sein, ohne feste Wohnsitz, ohne Arbeit, Freunde und Familie nur Natur und jede Tag andere fremden Menschen zu begegnen , die zwei haben sehr viel Mut und Kraft.

    Der Schreibstil ist angenehm , die einfache Sätze sorgen für flüssige lesen, die gefährliche Momente bringen Spannung und die witzige Note ist auch vorhanden.

    Mir hat sehr gut gefallen, dass der Autor neben die Reisezielen hat auch viel über die Leuten, die Traditionen und die Kultur dort geschrieben, er hat auch kleine Überlegungen über die Politik in dieser Länder gemacht.

    Hinter im Buch sind viele praktische Informationen welche können gut gebraucht sein wenn jemand änliche Abenteuer erleben will.