Diane Stuemer


    Diane Stuemer

Neues Leben: Weltumseglung

Diane Stuemer und ihr Mann Herbert waren Mitbesitzer eines erfolgreichen Unternehmens in der Werbebranche. Doch 1994 veränderte eine schwerer Unfall Herberts und die Diagnose Hautkrebs bei Diane ihr ganzes Leben.
Die beiden entschlossen sich, ihre Prioritäten zu verschieben und nach dem Glück des Lebens zu suchen. 1997 verkauften sie ihr Geschäft, zogen aus ihrem Haus in einem Vorort von Ottawa in Kanada aus und nahmen ihre damals 5-, 9- und 11-jährigen Söhne von der Schule, um einen ambitionierten Vier-Jahres-Plan zu erfüllen: Eine Weltumseglung.
Als die Familie im September vor Ottawa die Segel zur Erdumrundung setzte, waren sie noch nie zuvor mit ihrem Schiff Northern Magic gesegelt. Ihre ganze Segelerfahrung bestand aus sechs Nachmittagen auf dem Ottawa River.
Während der Reise schrieb Diane wöchentliche Berichte für die Tageszeitung Ottawa Citizen, welche die bekannteste Kolumne in der Geschichte dieser Zeitung werden sollte. Auf ihrem Weg arbeiteten sie als Lehrer im Südpazifik, halfen gefährdeten Orangutans auf Borneo oder sammelten mittels der Zeitungsberichte Spenden für Schulen in afrikanischen Dörfern. Leser aus ganz Nordamerika begannen an der Reise der Stuemers „teilzunehmen“.
Als die fünf Abenteurer im August 2001 zurück in Ottawa ankerten, begrüßten sie mehr als 3.000 Menschen im Hafen der kanadischen Hauptstadt.
Die Stuemers arbeiten weiterhin an Projekten in Indonesien und Kenia und sammeln für ihre Arbeit Spenden.



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